Lese Tagebuch

Mittwoch, 18 Okt.

Es ist geschafft!

Am Vormittag waren wir noch misstrauisch ob wir heute einen Strich unter die diesjährige Ernte ziehen können. Die Morgenstunden haben wir noch am Wechselberg Spiegel verbracht. Nachdem wir die letzten zwei Böden fertig gelesen haben, sind wir zusammen am Heiligenstein gefahren.

Hier ist wie beim Wechselberg Spiegel eine strenge Seletion von den reifen Traubenmaterial notwendig. Um Punkt 15:00 war es dann soweit, die letzten Weintrauben wurden in diesem Jahr gelesen.

Zusammen mit unserem Team stoßen wir mit einem Glas Sekt an und feiern die Ernte 2017.

 

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Dienstag, 17 Okt.

Wir setzten die Lese am Wechselberg Spiegel fort. Wie schon erwartet, müssen wir hier ein wenig mehr Zeit einplanen.  Sollte alles nach Plan verlaufen, können wir morgen am Heiligenstein die Lese abschließen.

Im Keller werden die Rieslingtrauben sofort nach Ihrer Ankunft leicht angequetscht und für eine Maischestandzeit in der Presse vorbereitet.

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Montag, 16 Okt.

Am Vormittag können wir die letzten Grünen Veltliner Trauben für dieses Jahr am Offenberg lesen. Jetzt fehlen uns nur noch die Ersten Lagen „Wechselberg Spiegel“ und „Heiligenstein“, wo wir noch die letzten Rieslinge ernten.

 

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Am Wechselberg Spiegel geht es nur langsam voran. Die Trauben sind hochreif und sind mit rund 15% Botrytis befallen. Hier wird streng selektioniert. Die gesunden Trauben verwenden wir für unsere Erste Lage „Wechselberg Spiegel“, die edelfaulen Trauben werden separat verarbeitet.

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Samstag, 14 Okt.

Der Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite. Das Laub verfärbt sich von Tag zu Tag mehr und die letzten wärmenden Sonnenstrahlen in diesem Jahr zeigen die Natur von ihrer schönsten Seite.
So wie jeden Samstag beschließen wir, nach einem kurzen Kontrollblick die Lese für heute einzustellen.

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Freitag, 13 Okt.

Das Wetter steht diese Woche auf unserer Seite. Da wir gestern die Lese am Gaisberg abschließen konnten, geht es heute mit der ganzen Mannschaft auf den Offenberg. Hier ist es ähnlich wie gestern. Die Trauben werden im Presshaus gerebelt und kommen leicht angequetscht in die Presse.
Dadurch können unerwünschte Gerbstoffe im Most verhindert werden.

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Donnerstag, 12 Okt.

Jetzt können wir die restlichen Lesetage schon an einer Hand abzählen. Gemeinsam beschließen wir, unsere Ersten Lagen zu lesen. Am Gaisberg geht es los, hier geht es zügig voran. Die bereits ausgelesenen Weingärten liefern kerngesundes Traubenmaterial und weisen so gut wie keinen Botrytisbefall auf. 21°KMW, so wie wir uns es gewünscht haben.

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Mittwoch, 11. Okt.

Das Wetter meint es gut mit uns, das freut auch unsere Mannschaft. Mit lachenden Gesichtern geht es in die Gugn. Dort wird wieder Grüner Veltliner gelesen. Die Gradationen liegen zwischen 20 und 21° KMW.

Im Keller werden heute unsere neuen Barriquefässer und 600-Liter-Eichenfässer  mit Blauburgunder und Chardonnay befüllt. Diese reifen dann für die nächsten Monate 12m unter dem Gaisberg.

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Dienstag 10. Okt.

Bevor es losgeht, beschließen wir uns heute, unsere Ersten Lagen zu kontrollieren. Hier ist noch Zeit. Die Rieslinge am Wechselberg Spiegel und Heiligenstein vertragen noch ein bis maximal zwei Wochen am Stock. Während dessen kann unser Team die Lese am Wechselberg für dieses Jahr abschließend. Lediglich unser Wechselberg-Spiegel wartet noch darauf, gelesen zu werden.

Maximilian und Hans-Peter sind heute Nachmittag außendienstlich unterwegs und besuchen unseren Etiketten-Lieferant. Sie sind beim Andruck für ihr neues Projekt dabei.

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Montag 9,Okt.

Dort wo die letzte Woche aufgehört hat, geht es wieder weiter. Schön langsam ist ein Ende der Ernte in Sicht. Heute gibt es einen besonderen Grund zur Freude. Alexandra Kiener, eine gute Freundin der Familie und rechte Hand von Pfefferkorn‘s Krone in Lech beschließt, unseren Betrieb in den nächsten Tagen besser kennen zu lernen. Sie ist mit unserem Team wieder am Wechselberg.

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Samstag 7,Okt.

Am Vormittag geht es in die Lage Wechselberg. Hier wird Riesling und Grüner Veltliner gelesen. Man merkt schon langsam, dass die Temperaturen fallen und sich das Laub verfärbt. Trotz der wechselhaften Wetterbedingungen in den letzten Tagen und Wochen lesen wir reifes botrytisfreies und kerngesundes Traubenmaterial mit 21°KMW.

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Freitag, 6.Okt.

Der Freitag gleicht einem wechselhaften Apriltag. Leichtes Nieseln am Vormittag und wolkenfreier Himmel zu Mittag. Das macht uns aber nichts! Am Blickenweg und Stangl werden fleißig unsere Veltliner gelesen.

Nach getaner Arbeit leiten wir mit unserem Team das Wochenende mit einer schönen Flasche Sekt ein!

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Donnerstag, 5.Okt.

Wo es am Tag davor aufgehört hat, geht es heute weiter! Egal ob Sauvignon, Chardonnay oder Weißburgunder, die Gradationen sind dieses Jahr rekordverdächtig. Hier stellen wir 20-23 Grad KMW fest.

Nach dem Pressen werden alle Moste so schnell wie möglich versorgt. Toni bereitet während dessen alle Fässer vor. Diese werden noch einmal kurz gewaschen und durchgecheckt. Danach werden die frisch gezogenen Moste spontan in 600 Liter Fässern vergoren.

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Mittwoch, 4.Okt.

Das Wetter hat sich gedreht! Ein kurzer Blick am Wechselberg bestätigte dass alle Trauben trocken und bereit für die Lese sind. Heute wird Riesling für unseren „Ried Wechselberg“ gelesen. Gesund und 20°KMW, so wie wir uns es gewünscht haben!

Am Nachmittag geht es mit unserem Hasel weiter. Hier wartet unser Weißburgunder auf uns. Dieser wird wie unser Riesling einer kurzen Maischestandzeit unterzogen. Nach knappen 5 Stunden auf der Maische wird dieser dann schonend gepresst.

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Dienstag, 3. Okt.

Leider trifft die Wetterprognose für heute voll ins Schwarze – es regnet den ganzen Tag und wir entscheiden uns die Lese für diesen Dienstag einzustellen. Im Keller werden wieder sämtlich Moste versorgt und alles für den kommenden Mittwoch organisiert.

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Montag, 2. Okt.

Mit dem September scheinen sich auch die wärmenden Sonnenstrahlen verabschiedet zu haben. Heute starten wir bei morgendlichen +4°Celsius, es geht mit unserem Riesling im Stangl weiter. Die Sonnenstunden der letzten Woche haben den Trauben gut getan. Hier können wir 20° KMW feststellen.

Wie immer werden die Trauben sofort nach ihrer Ankunft im Presshaus kurz angequetscht und diese für einige Stunden auf der Maische gelassen.

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Samstag, 30.Sept.

Trotz schönem Wetter gönnen wir unserem Team eine kleine Erholungspause. Im Keller werden die Moste vom Vortag gezogen und für die Gärung vorbereitet. Nebenbei werden unsere neuen Holzfässer versorgt und unser Keller wieder auf Vordermann gebracht.

Am Nachmittag pressen wir unseren Zweigelt. Dieser konnte in den letzten 2 Wochen langsam bei 20°C auf der Maische gären und somit konnten Aromen und Farbstoffe optimal aus der Beerenschale ausgelaugt werden.

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Freitag, 29.Sept.

Heute ist einer der größten Lesetage in diesem Jahr. Punkt 07:00 morgens rücken wir in das Hasel aus. Dort wartet Grüner Veltliner auf uns. Hier konnte uns der Frost Anfang Mai nur wenig anhaben. Wir ernten reifes und gesundes Traubenmaterial mit rund 18° KMW

Im Presshaus wird fleißig übernommen. Alle Pressen laufen im Dauerbetrieb. Heute wird ein langer Tag!

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Donnerstag, 28.Sept.

Heute geht es ins Stangl. Hier wird Riesling gelesen. Die verregneten Tage eine Woche zuvor haben den Trauben nichts anhaben können. Kerngesund und 19° KMW. Im Presshaus werden diese in der Presse nach einer kurzen Standzeit schonend gepresst.

Laut Vorhersagen bleibt das Wetter beständig. Am Nachmittag wird weitergelesen.

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Mittwoch, 27.Sept.

Der Himmel klart auf und es geht mit Zweigelt weiter! In der Riede Sachsenberg ernten wir hochreife Trauben mit 20° KMW. Hier hat sich das Auslesen für unseren Brut Rosé bezahlt gemacht. Diese werden im Presshaus gerebelt und in Maischegärtanks vergoren.

Am Nachmittag wird Grüner Veltliner in den Lagen Rosengartl und Renner ausgelesen. Hier werden sich Maximilian und Hans-Peter mit Ihrem nächsten Projekt verwirklichen.

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Dienstag, 26.Sept.

Nach einem kurzen Kotrollblick in der Riede Stangl hat Hans-Peter entschieden, heute den Blauburgunder für seinen Pinot Noir zu lesen. Er hat jeden Grund zur Freude, unglaubliche 21° KMW. Der bereits ausgelesene Weingarten konnte in der letzten Woche noch optimal ausreifen.

Anschließend wird dieser in Leseboxen gerebelt und leicht angequetscht, um diesen auf eine Mazeration von knapp 2 Wochen vorzubereiten. Der Nachmittag bringt uns leichten Regen. Wir entscheiden uns, die Lese für heute einzustellen.

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Montag, 25.Sept.

Die Woche startet mit unseren Grünen Veltlinern in den Lagen Blickenweg, Point & Sental. Perfektes Lesewetter und lachende Gesichter. Die Woche sollte es laut Vorhersagen auch so bleiben. Alle Trauben sind kerngesund und haben rund 17-19° KMW.

Im Presshaus wird fleißig übernommen. Wir entscheiden uns für eine schonende Ganztraubenpressung, um unerwünschte Gerb- und Bitterstoffe im Most zu vermeiden.

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Samstag, 23.Sept.

Wir machen eine Lesepause! Unser Team ist trotzdem in den Weingärten am Heiligenstein, Wechselberg Spiegel und Gaisberg. Das Laub in der Traubenzone wird vorsichtig entfernt, sodass bei einem Regen die Beeren rasch abtrocknen können und somit keine Staunässe entsteht. Die Rieslinge in diesen Lagen sind noch wunderschön und Botrytis-frei. Hierfür gibt es noch keinen Zeitplan für die Lese in den Ersten Lagen. Im Keller werden die ersten vergorenen Weine umgezogen und die Moste vom Vortag versorgt.

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Freitag, 22.Sept.

Das Wetter beschert uns heute einen Herbsttag wie im Bilderbuch. Grund genug um heute eine Großoffensive in den Rieden Gaisberg, Reith, Point und Hasel zu starten. Es stehen gleich 3 Sorten am Programm. Am Vormittag lesen wir unseren Sauvignon Blanc am Gaisberg. Wie gewünscht 18° KMW und gesunde Trauben.

Als nächstes geht es mit der Riesling Lese weiter. In den Lagen Point und Reith werden sorgfältig unsere Rieslingtrauben gelesen. Diese kommen auf schnellsten Weg in unser Presshaus. Wie am Tag davor quetschen wir die Trauben vor dem Pressen kurz an, um diese auf eine kurze Standzeit auf der Maische vorzubereiten.

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Jetzt ist es Zeit für unseren Zweigelt. Am Nachmittag können wir uns auf top gesundes und hochgradiges Traubenmaterial in der Riede Hasel freuen. Hier wurde schon Vorarbeit geleistet und ein Teil für unseren Sektgrundwein ausgelesen. Die Gradation liegt bei 19° KMW.

Im Presshaus werden die gerebelten Beeren in große Maischegärtanks gepumpt, wo wir anschließend die Gärung bei rund 20° C einleiten. Somit können Farb und Aromastoffe bestmöglich aus den Schalen ausgelaugt werden.

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Donnerstag, 21.Sept.

Nach dem verregneten Tag davor verschafften wir uns einen kurzen Kontrollblick den Lagen. Nach gemeinsamer Absprache, haben wir beschlossen uns heute auf Riesling in der Riede Offenberg zu konzentrieren. Wie erwartet können wir hier kerngesundes Traubenmaterial mit einer Gradation von 18,5 °KMW lesen. Ideal für unseren Strassertal!

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Im Presshaus werden die Trauben kurz an-gequetscht und bei verschlossener Presse rund 5 Stunden einer Maischestandzeit unterzogen. Nur somit können Aroma und Inhaltsstoffe aus den Beerenschalten optimal ausgelaugt werden.

Am Nachmittag haben Mona unsere Osttiroler Praktikantin und Maximilian beschlossen eine 100 Beerenprobe in den Lagen Hasel und Heiligenstein zu mache um den Reifezustand zu messen und ein mögliches Lesedatum vorauszuplanen.

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Mittwoch, 20.Sept.

Die ganze Nacht und den ganzen Vormittag hat es geregnet, 45 lt pro Quadratmeter.
Die Lese wird auf unbestimmte Zeit verschoben.

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Dienstag, 19.Sept.

Für heute ist die Lese für den Zweigelt Strassertal geplant. Um 06.00 sind wir uns noch einig, es könnte heute funktionieren. Leider beginnt es um 07.00 Uhr zu nieseln. Wir entscheiden uns für einen lesefreien Tag. Unsere ausgelesenen Zweigelt-Trauben wollen wir auf keinen Fall nass und feucht in den Keller bringen. Die Mannschaft fährt in die Riesling-Rieden, Stangl, Wechselberg und Wechselberg Spiegel zum Freistellen der Riesling-Trauben. Das heißt, es werden in der Traubenzone fast alle Blätter entfernt, damit sich keine Staunässe bilden kann und die Rieslinge nicht zu faulen beginnen. Um 16.00 Uhr kommt dann der vorhergesagte Regen. Hans sen. fährt nach München und unterstützt Hans Peter beim letzten Tag der Wein Wolf Live Roadshow. Es waren drei höchst erfolgreiche Tage in Berlin, Hamburg und München. Beide kommen sehr spät in der Nacht nach Hause.

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Montag, 18.Sept.

Hans Peter fährt mit dem Zug von Berlin nach Hamburg , die zweite Station der Wein Wolf Live. Auf unseremWeingut sind heute drei junge Praktikanten eingetroffen, Moritz und Simon, Studenten der Boku und die charmante Mona, Sommeliere aus Osttirol. Die drei werden unser Lese-Team unterstützen.

Wir wollen heute die Lese für unseren Weißen abschließen. Bei einem herrlichen Wetter gelingt uns das um 17.30.

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Sonntag, 17.Sept.

Hans Peter ist noch am Sonntagabend  nach München aufgebrochen, denn heute geht es um 06.00 mit dem ersten Flieger zur Wein Wolf Live nach Berlin. Maximilian und Hans sen. haben einen entspannten Tag im Keller, wo wir den Weißgepressten in die Gärtanks füllen. Ab Mittag wird der freie Tag genossen.

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Samstag, 16.Sept.

Bei etwas bewölktem Himmel, aber trockenem Wetter wurde ausnahmsweise auch am Samstag gelesen. Wir haben schon die schlimmsten Befürchtungen, dass der massive Niederschlag nächste Woche wirklich kommt. Es wird heute bis 17.00 in der Riede Bleckenweg, Zweigelt für unseren gleichgepressten Zweigelt gelesen.

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Donnerstag, 14.Sept. und Freitag, 15.Sept.

Bei trockenem Wetter geht es heute in der Riede Hasel weiter. Wir beginnen mit der Lese für unseren gleichgepressten Zweigelt. Eine Weinlese, die man sich nicht schöner vorstellen könnte. Traumhaftes Kaiserwetter und schöne kerngesunde Trauben ohne einen Makel. Es muss nicht wie in den vorhergegangen Jahren penibel ausgelesen werden, sondern die Trauben werden zügig abgeschnitten. 

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Im Keller angekommen, werden die Zweigelt Trauben vorsichtig in die Pressen gebracht und sofort mit dem schonenden Cremant Programm gepresst. Es ist wichtig, dass hierbei nicht gescheitert wird, denn es soll die Beerenhaut nicht verletzt werden, damit Farbstoffe und Pektine nicht austreten können. Diese wäre qualitativ und geschmacklich überhaupt kein Problem, aber wir Töpfe sind stolz auf die wirklich weiße Farbe unseres „[W]“.

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Mittwoch, 13.Sept.

Kühles trockenes Wetter, heute geht es auf den Wechselberg, in die Riede Sental. Gelber Muskateller steht auf dem Programm. Die Trauben sind alle in einer gleichmäßigen, idealen Reife (17,5 Grad KMW), es muss wieder nicht selektiert werden, so geht es zügig voran. Im Presshaus kommen die Muskateller-Trauben in die Presse, es wird einmal vorsichtig gepresst, anschließend die Presse abgesperrt, der Most wieder über die Maische gepumpt und es folgen 6 Stunden Maischestandzeit. So kommt der Saft mit der Maische und der Beerenhaut intensiv in Kontakt und eine optimale Aroma-Ausbeute ist gewährleistet.

 

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Dienstag, 12.Sept.

Der Vormittag ist zwar regenfrei, aber die Trauben mit dem Laub sind zu nass und es ist der Boden zu feucht, um mit den Traktoren in die Weingärten zu fahren. Das Schlechtwetterprogramm:  Im Keller wird unsere Vinothek auf Vordermann gebracht, Großflaschen werden etikettiert und der Keller wird auf Hochglanz geputzt.

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Um 13.00 Uhr geht es dann weiter mit der Weinlese, Zweigelt für unseren Brut Rosé. Es wird heute etwas länger gelesen, so dass wir die Ernte des Sektgrundweins 2017 heute erfolgreich abschließen können.

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Montag. 11.09.2017

Es geht weiter mit den Zweigelt-Trauben für den Brut Rosé. Die Wettervorhersage trifft heut leider zu. Am Vormittag Kaiserwetter, am Nachmittag gegen 14.00 beginnt es zu regnen. Der Niederschlag setzt sich auch in den Abendstunden und in der Nacht fort, insgesamt 17 Liter/m2. Für die Lesemannschaft bedeutet das einen frühen Feierabend, das Kellerteam und wir pressen noch die Trauben und schließen auch um 21.00 die Presshaustür.

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Samstag, 09.Sept. & Sonntag, 10.Sept.

Da der Erntedruck noch nicht so enorm ist, gönnt sich unser ganzes Team zwei lesefreie Tage – ein ruhiges entspanntes Wochenende. Kraft für die nächsten Wochen kann getankt werden. Maximilian und Hans Peter machen die wöchentliche Intensivreinigung im Presshaus, am Spätnachmittag machen wir zu dritt den Leseplan für die nächste Wochen.

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Freitag, 08.Sept.

Heute wird in der Riede Blickenweg Zweigelt für unseren Brut Rosé gelesen. Das Wetter ist glücklicherweise – nicht wie vorhergesagt –  regnerisch, heute ist vielmehr ein herrlicher warmer Spätsommertag.

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Die Zweigelt-Trauben sind gesund, es muss nicht ausgeschnitten werden, so geht es rasch voran. Die Gradation liegt bei 16,5 Grad KMW. Wie schon bei allen Trauben für unsere Sekte führen wir eine Kistenlese und eine sofortige Ganztraubenpressung durch. Zur Gärung legen wir den Most in Holzfässer mit 2500lt aus Manhartsberger Eiche.

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Donnerstag 07.09.17

Heute Morgen geht es weiter mit dem Grüner Veltliner Teil von unserem Brut. Gelesen wird in den Rieden Gaisberg, Offenberg, Gugen, Wechselberg und Sental. Die Trauben haben eine Gradation von 15 Grad KMW. Hans Peter und Maximilian sind beide oder abwechselnd in den Weingärten bei der Lese. Auch jeden Tag mit von der Partie ist Chris unser Jagd- und Weingarten-Weimaraner.

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Im Keller werden die Trauben wiederum auf das schonendste gepresst und rasch zur Gärung geführt, so entstehen zarte, primärfruchtige Weine, die die Grundlage für unsere wunderbaren Sekte sind.

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Die Trauben werden mit einem Speziellen Crémant-Programm gepresst. Das heißt die Trauben werden von den Traubenkisten behutsam in die Presse gegeben und dann wird über 3 Stunden vorsichtig gepresst, ohne zu scheitern (Lockern der Maische), so gelangt klarer weißer Saft aus der Presse, der dann in den Fässern zur Gärung gebracht wird.

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Blauburgunder werden vorsichtig ausgelesen, so dass ein Drittel der Menge für Hans Peters Pinot noch am Stock bleibt. Die Gradation liegt bei 16,5 Grad KMW -perfekt als Cuvee Partner für den Brut.

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Dienstag, 05.Sept. 

Bei prächtigem Wetter und guter Laune geht es mit der Lese für die Grundweine unseres Brut weiter.

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Es geht los!

Montag, 04.Sept. 

Heute um 06.15 hat sich die ganze Mannschaft bestens gelaunt  eingefunden. Maximilian und Hans Peter haben den Plan für den ersten Tag mit den Lesern besprochen.

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Bei kühlem, trockenen Wetter und einer Temperatur um 10 Grad beginnen wir mit der Vorlese von Chardonnay und Weißburgunder für unseren Sekt Brut. Wie schon bei unseren Reifemessungen in der Vorwoche gesehen, sind die Trauben schon in der oberen Zuckergradation angekommen, das heißt, kein Tag zu früh für den Beginn.

Die Gradation bei den Chardonnays liegt bei 17Grad KMW und bei den Weißburgundern bei 16 Grad. Hans Peter und Max sind selbstverständlich mit der Mannschaft in den Weinbergen und kontrollieren, dass exakt gelesen wird.

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Die Trauben werden in Boxen gelesen und sofort Ganztrauben gepresst.

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